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Packliste für Minimalisten: Leichter reisen in Indonesien & Südostasien

Leichter reisen gleich mehr Freiheit, gleich mehr Vergnügen. Das sagen Minimalisten und auch die erfolgreiche Digitale Nomadin Conni, die es mittlerweile geschafft hat nur noch mit ihrem Handgepäck unterwegs zu sein.

Davon bin ich jetzt leider noch sehr weit entfernt. Aber wie sie verrät, war auch bei ihr eine persönliche Entwicklung nötig um das erreichen zu können. Ein langsames Umdenken und Sichfreimachen von Dingen. #minimalismus

Wenn ich an die Menschen denke, die ich beim Reisen getroffen habe so ergeben sich daraus 3 Prototypen:

Eine Packliste für jeden Reisetyp:

  1. Der Trekker deren Northface-Rucksäcke mit Seile, Zelten und Wanderschuhen gefüllt sind
  2. Der Backpacker die eher viel unterwegs, statt an einem Ort sind & das mit möglichst leichtem Gepäck
  3. Der Voluntourist die mit mehr Dingen verreisen als die Backpacker, dadurch begründet, dass sie eine temporäre Unterkunft als homebase haben

Ich war das vierte Mal in Indonesien unterwegs, aber nicht um nonstop zu reisen beziehungsweise backpacken. Zumeist verbringe ich arbeitsbedingt längere Zeit (3 bis 6 Monate) an einem Ort und nutze ihn als Homebase. Nichtsdestotrotz kommt es auch Mal vor umziehen, also die Homebase wechseln zu müssen. Und nichts stresste mich bisher mehr. Das wollte ich ändern!

Bestandsaufnahme: Kann das wirklich weg?

Dokumente

  • Literatur! Ich gebe zu, hier sehe ich das größte Einsparpotential an den wertvollen Kilos. Doch bin ich eine Romantikerin und mag es gern Bücher in den Händen zu halten, zu riechen und ja – auch zu besitzen und zu sammeln. Die minimalste Auswahl ist also ein Kulturführer, ein Wörterbuch und ein Roman.
  • Ein Notizbuch für Gedanken die ich unterwegs habe (das geht auch digital über die Notiz-Funktion des iPhones)
  • Eine DinA4-Mappe für alle ausgedruckten Dokumente (TAN-Listen, Reisepläne), Quittungen und andere wichtigen Schnipsel, die ich aufbewahren möchte
  • Reisepass, Internationaler Führerschein, Impfpass, Tauch-Logbuch
  • TAN-Gerät. Ja, das habe ich für den Notfall dabei, geht aber natürlich auch ohne!

Technik

  • Elektronik-Organizer von D’renbellony (Jakarta). Ist natürlich Geschmacksache. Ich habe echt Probleme damit meine Sachen nicht überall zu verteilen, deshalb hilft mir das gute, aber dennoch große Stück weiter. Auf jeden Fall bleibt mein Handgepäck-Rucksack so gut organisiert.
  • MacBook Air (11-inch, Mid 2013) mit Schutzhülle (auch wenn ein Sticker drauf ist, ich stehe zu meinem Mac!)
  • Panasonic Lumix DMC-Lx7 Kamera
  • SD-Karten-Case gegen die subtropische Witterung (ist klobig und schwer & bestimmt kein Must-Have)
  • iPod Nano & In-Ear Kopfhörer von Philips O’Neill mit denen ich sehr zufrieden bin, da sie auch bei längerem Tragen nicht wehtun (wie z.B. die mitgelieferten iPhone-Kopfhörer)
  • (externe Festplatte)
  • (Powerbank) Nützlich in ländlichen Gegenden, in denen häufig der Strom ausfällt.

Hygiene

  • Sonnenmilch & Aftersun, Waschseife, Anti-Moskito-Spray, Shampoo & Deo – all diese Dinge kann immer im Zielland kaufen und muss sie nicht mitschleppen. In Indonesien (je nachdem auf welcher Insel man lebt), kann Sonnencreme manchmal schwierig zu finden sein. Nach einem ungewollten Sonnenbrand, gehe ich statt Aftersun lieber Aloe Vera suchen, bestenfalls direkt aus der Natur. Unglaublich kühlend und heilend bei verbrannter Haut! Ich würde nächstes Mal nichts außer eine multifunktionale Seife mitnehmen und so viel Gewicht einsparen. Ein anderer Tipp – besonders für Liebhaber von Hausmarken- ist das Umfüllen in 100ml-Behälter oder das Kaufen von Probiergrößen.
  • Reiseapotheke (gegen Durchfall, gegen Schmerzen, gegen Übelkeit, gegen Halsschmerzen, Elektrolyte, Pflaster, Augentropfen, Ohropax!). Man kann aber auch die Wirkstoffe online recherchieren und Medikamente im Ausland zumeist viel günstiger erwerben als in Deutschland.
  • Den Jack Wolfskin’s Grand Saloon als Kulturtasche. Der ist praktisch, aber schluckt bestimmt mehr Gewicht als die herkömmlichen Plastiktüten, die es auch lange getan haben

Travel Accessoires

Man kann tatsächlich eine Menge Travel Accessoires ansammeln, wobei die meisten davon meines Erachtens einfach nur viel Platz klauen und nicht zwingend notwendig sind. Das hängt aber davon ab, wer man ist und worauf man Wert legt oder nicht. Nachfolgend benannt sind die Dinge, die ich mitgenommen habe, gelistet nach meiner Priorität…

  • Travel-Kissen finde ich einfach super gut. Kompakt und notwendiger Luxus! Denn mein Schlaf gibt mir die Energie für den nächsten Tag.
  • Ein Moskitonetz kann definitiv kleiner ausfallen als meins! Nur gegen Mücken, oder auch gegen Sandflies? Alleine oder zu zweit? Willst du mal am Strand schlafen oder nicht? Schläfst du in abgetrocknet oder besseren Unterkünften? Eigentlich haben viele Unterkünfte bereits Moskitonetze, falls nicht gibt es sie sicher dort zu kaufen!
  • Schlafsack-Inlet aus Baumwolle. Gibt es mittlerweile auch mit integriertem Mückenschutz und allem Pipapo. Wer sich gerne nachts beim Schlafen zudeckt und in billigsten Absteigen wohnt, sollte es dabei haben. Tipp: Du hast kein Inlet? Dann nimm alternativ einen Sarong.
  • Solar-Licht Luci. Aufblasbar, leicht und wasserfest. Ich liebe das Projekt. Für jeden Reisetyp ist ein Licht dabei!
  • Mütze
  • (Den Leatherman würde ich das nächste Mal nicht mehr mitnehmen, schwer und selten benutzt!)
  • Unterwasser-Case für das iPhone5

Kleidung

Ich habe bereits eine Packliste veröffentlicht. Gerade was die Kleidung anbetrifft würde ich meine Angaben gerne korrigieren und gerne alles besser machen:

Neue Faustregel:

Nicht mehr als für eine Woche packen!

Ich befinde mich beim Reisen zumeist im subtropischen Klima, deshalb packe ich einen warmer Pullover und maximal zwei lange Hosen.

Tipp: Was Kleidung anbetrifft kann durch die Benutzung von Kompressionstüten wertvoller Platz im Rucksack/Koffer eingespart werden!

Ausnahmen

Erinnerungen an Orte und Geschenke von Personen, das sind die größten Übeltäter beim Reisen. Man kann sie kaum entbehren.

Fazit

Alle Dinge, von denen man glaubt sie nur eventuell zu gebrauchen lieber Zuhause lassen.
Meine Haupterkenntnis ist, dass ich den Fehler gemacht habe nur Lieblingssachen mitgenommen zu haben. So konnte ich mich bei Übergepäck und der Fülle an Geschenken kaum von meinen mitgebrachten Dingen trennen.

Auf was wollt oder könnt ihr beim Verreisen einfach nicht verzichten? Alles Liebe, Anna.


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